Master in Teilzeit

Interview mit Georg und Jens zum Thema Master in Teilzeit

Ihr habt euch für einen weiterführenden Master entschieden. Was war eure Motivation, weiter zu studieren und das neben dem Beruf?

Georg:
Einerseits hatte ich nach dem Bachelor das Gefühl, dass das Studium irgendwie unvollständig war, da viele den Bachelor nur mit dem Vordiplom vergleichen. Andererseits hatte ich Lust auf die Herausforderung und habe mir das Ziel gesetzt, trotz Beruf, meinen Master in 1,5 Jahren abzuschließen. Dass M&M es mir ermöglicht, in Teilzeit zu arbeiten, finde ich super, da ich so Geld verdienen, wertvolle Erfahrung sammeln und trotzdem meinen Master machen kann.

Jens:   
Ich habe den Master bereits 2010 bei meiner vorherigen Firma begonnen, um meinem Karriereziel Softwarearchitekt einen Schritt näher zu kommen – und sehe ihn als Fortbildung an. Für mich war das Studium an der Fern-Hochschule Hagen in Teilzeit damals die beste finanzierbare Möglichkeit, mit Familie den Master zu machen. Als ich mich bei M&M beworben habe, war es gar kein Problem, direkt in Teilzeit einzusteigen, um weiter studieren zu können.

Wie ist euer Studium zeitlich aufgebaut und wie regelt ihr das mit der Arbeit?

Jens:   
Ich arbeite zu 85%, das heißt 34 Stunden pro Woche von Montag bis Donnerstag. Der Freitag ist dann für das Studium eingeplant, genauso wie Montag- und Mittwochabend. Alle anderen Tage sind für mich dann optional planbar. Damit komme ich auf eine Geschwindigkeit von 33% im Studium, was bedeutet, dass ich mindestens 4,5 Jahre für den Master benötige. Denn manche Fächer, Seminare und Praktika werden nicht immer angeboten oder bauen aufeinander auf, weshalb man etwas flexibel mit der Länge des Studiums sein muss.

Georg:
Mein Masterstudium an der Hochschule Furtwangen gliedert sich in drei Module für insgesamt 1,5 Jahre. Jedes Modul besteht aus einem Vorlesungsteil und einem praktischen Teil. Der Vorlesungsteil dauert ca. 1,5 Monate, anschließend werden sofort Klausuren geschrieben. Die Vorlesungen finden an vier Tagen pro Woche, jeweils am Vormittag bis 13 Uhr statt. So ist es möglich, an vier Nachmittagen und einem ganzen Tag pro Woche bei M&M zu arbeiten. Im praktischen Teil, der in der zweiten Hälfte des Semesters stattfindet, ist die Sache einfacher. Hier wird eine wissenschaftliche Ausarbeitung erwartet und einige Präsentationen dazu. Zu der Zeit bin ich Vollzeit im Büro und arbeite am Abend an meiner wissenschaftlichen Ausarbeitung. Insgesamt sieht mein Vertrag bei M&M 32 Stunden pro Woche vor, damit komme ich gut zurecht. Natürlich sind die Projekte unserer Kunden sehr wichtig, so dass ich auch ab und zu mal eine Vorlesung ausfallen lasse, da das Studium zum Glück nur wenige Präsenztage fordert.

Jens:   
Klar, wenn es im Projekt brennt, dann fällt auch schon mal ein Freitag für das Studium aus. Die Zeit muss man dann eben anderweitig am Wochenende nachholen. Präsenztage an der Fern-Hochschule gibt es zum Glück auch selten, nur bei Prüfungen, Präsentationen und optionalen Studientagen. Sobald es in Richtung Prüfungen geht, muss man sich aber dahinter klemmen und ich versuche dann, so viel Zeit wie möglich ins Studium zu stecken.

Wie geht ihr mit der doppelten Belastung um – vor allem du Jens, mit einer Familie zu Hause?

Jens:   
Im Prinzip müssen alle zurückstecken. Ohne die Unterstützung meiner Familie ginge das nicht. Freunde treffe ich leider auch nicht mehr so oft, aber die zeigen dafür Verständnis. Ansonsten habe ich gerade keine Hobbies. Das soll sich aber ändern, sobald das Studium rum ist. Während des Studiums fange ich lieber kein Hobby mehr an bzw. nehme es nicht wieder auf. Dafür bleibt keine Zeit. Wir werden alle froh sein, wenn es geschafft ist.

Georg:
Ich musste lernen, mit der Zeit besser umzugehen. Freizeittechnisch ist es nun natürlich knapper, aber dafür bin ich in 1,5 Jahren fertig. Ach ja ... und Kaffee ist ein guter Motivator :-)