M&M Blog

FDT Entwicklerforum 2014

Jun, 2014 | Manfred Gundel, Deputy Head of Development
FDT Entwicklerforum 2014

Am 6. und 7. Mai 2014 trafen sich in St. Georgen über dreißig Teilnehmer aus Europa und Nordamerika zum zweiten FDT® Entwicklerforum von M&M.

Der Schwerpunkt des ersten Tages lag auf dem, für die FDT-Technologie zentralen, Thema Interoperabilität. Neben den Aktivitäten der FDT Group, wie Zertifizierung und Common Components, wurden auch tiefgehende technische Details präsentiert und diskutiert. Darunter auch das technische Konzept für die Interoperabilität von FDT 1.2 mit FDT2TM.

Abgerundet wurde der erste Tag mit einem Erfahrungsbericht über die Entwicklung eines FDT2 DTMs bei Flowserve. Es zeigte sich, dass sich die Entwicklung vergleichsweise schnell und unkomplizierter als für FDT 1.2 darstellt. Insbesondere die dabei verwendete WPF-Technologie für die Visualisierung kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Die fachliche Diskussion führten die Teilnehmer bei einem gemeinsamen Abendessen fort.

Der zweite Tag beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung von DTMs und Rahmenapplikationen. Die Teilnehmer konnten dazu Einblicke in die Arbeit von Schneider Electric sowie M&M gewinnen. Typische Fallstricke bei der Entwicklung wurden anhand von Beispielen der Technical Support Line erörtert. Den Abschluss bildete ein Vortrag über weitergehende Konzepte von FDT am Beispiel der Integration von DTMs in SPS-Programmiersysteme.

Glenn Schulz, der Geschäftsführer der FDT Group zog in seiner Keynote ein positives Fazit des Markterfolgs der FDT-Technologie. Die Anzahl der von zertifizierten DTMs unterstützten Gerätetypen steigt kontinuierlich an. Erste FDT2 Produkte sind bereits auf dem Markt.


Migration von Visual Basic® 6 nach .NET

Jun, 2014 | Kenan Sengün, Marketing Manager
Migration von Visual Basic® 6 nach .NET

Wenn Software-Technologien in die Tage kommen und nicht mehr unterstützt werden, bietet die „Sanierung“ häufig eine Alternative zu einer vollständigen Neuentwicklung. Einige spezialisierte Tools und eine gute Portion Erfahrung und Expertise machen  dieses Vorhaben beherrschbar. Als konkretes Beispiel diente eine Anwendung aus dem Jahr 2003, die zu großen Teilen in Visual Basic® 6 implementiert ist. Bereits ab 2005 wurden erforderliche Erweiterungen in die Folgetechnologie .NET eingebaut. Über die Jahre wurden einzelne Komponenten auch schon Schritt für Schritt migriert. Dies war gut möglich, da Microsoft®eine Zusammenarbeit der beiden Technologien  von Anfang an unterstützt. 2014 stand nun die endgültige Ablösung der verbliebenen Visual Basic® Anteile an, da diese alte Technologie nicht länger unterstützt  wird.

Bei dieser Aufgabe setzte man auf  die Experten-Tools ReSharper® und NDepend®. ReSharper® ergänzt die vorhandene Entwicklungsumgebung und unterstützt das Auffinden von überflüssigem Code sehr komfortabel. Überflüssiger Code kann durch Umbaumaßnahmen entstehen und verkompliziert die Sache unnötig. NDepend® erlaubt es, den kompletten Source Code mittels einer speziellen Abfragesprache zu durchforsten. In diesem Fall wurden spezifische Abfragen erstellt, um alle Klassen und Methoden aufzufinden, die zwar bereits in C# geschrieben waren, aber dennoch Aufrufe der alten Visual Basic® Komponenten beinhalteten. Bereits bei der Planung der Migration ließ sich  so der erforderliche Aufwand einschätzen. Ebenso konnte man mithilfe des Tools während der Umstellung sowohl den Fortschritt als auch den noch ausstehenden Aufwand ermitteln (siehe Bild). Und letztlich gab das Tool auch die Gewissheit, dass die Migration vollständig umgesetzt war, als die Zahl auf null fiel. Das Ergebnis: 14 Visual Basic -Komponenten mit 34.000 Zeilen Code entfernt, fehlende Funktionalität in 5.500 Zeilen C# nachprogrammiert – ein großer Schritt in Richtung Wartbarkeit.


Usability-Evaluierung gemeinsam mit der HFU

Jun, 2014 | Josha Dittgen, Consultant
Usability-Evaluierung gemeinsam mit der HFU

Die Themen User-Centric Design und Usability sind bei M&M stetige Begleiter, wenn es um die Entwicklung innovativer Softwarelösungen für die industrielle Automation geht. Für uns sind der Entwurf und die Erstellung von nutzerorientierten User Interfaces Bestandteil der täglichen Arbeit.

In einem Pilotprojekt mit dem Usability-Labor der HFU (Hochschule Furtwangen University) wird aktuell eine Usability-Evaluierung einer bei M&M in der Entwicklung befindlichen Software durchgeführt. Mit Hilfe der technischen Möglichkeiten des Usability-Labors der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen möchte M&M praktische Usability-Tests verwirklichen. Das Labor der HFU besteht aus einem Test- und einem Kontrollraum. Vom Kontrollraum aus lassen sich Testabläufe aus verschiedenen Perspektiven beobachten und aufzeichnen. Für die Aufzeichnung von Bildschirminhalten stehen ein Eyetracker zur Blickbewegungserfassung sowie eine umfassende Screen-Recording-Software zur Verfügung.

Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, unseren Kunden ein noch größeres Angebot an Usability-Dienstleistungen anzubieten. Eine Evaluierung kann dabei nicht nur bei der Entwicklung, sondern auch für bestehende Software angewandt werden.

Wenn Sie auch Interesse an einer Evaluierung Ihrer Software haben, oder aktuell über die Entwicklung einer neuen Anwendung mit hoher Nutzerakzeptanz nachdenken, folgen Sie einfach dem QR-Code, oder setzen Sie sich direkt telefonisch mit uns in Verbindung.


Branchenfokus erweitert

Jun, 2014 | Erwin Müller, Managing Director
M&M erweitert Branchenfokus

Mit der Erweiterung der Zielmärkte rückt M&M jetzt wichtige, industrienahe Branchen, wie Biotechnik, Laborautomation, Transport und Logistik, in den Fokus der Geschäftstätigkeit.

Daraus resultiert u.a. eine vertriebliche Neustrukturierung des Unternehmens. Zentrale Ansprechpartner sind die beiden erfahrenen Vertriebsingenieure Volker Herbst (D/A/CH) und Christian Gnädig (international) – sie bilden den Kern der neuen vertrieblichen Struktur.

Die angepasste Vertriebsstruktur gibt M&M die Möglichkeit, noch gezielter und noch individueller auf die Ansprüche der nationalen und internationalen Kunden einzugehen. Die ganzheitliche Verknüpfung der Kompetenzen in den bisherigen Geschäftsfeldern mit den neuen Zielmärkten bietet dabei ein enormes Synergiepotenzial, das wir unseren Kunden jetzt zur Verfügung stellen können.


M&M: Familienbewusstes Unternehmen

Mär, 2014 | Erwin Müller, Managing Director
M&M: Familienbewusstes Unternehmen

M&M Software hat Ende 2013 das Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ erhalten, das erstmals vom baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, den Arbeitgeberverbänden Südwestmetall sowie dem Landesfamilienrat verliehen wurde. Damit gehört M&M zu den Pilotunternehmen, die unter Beweis gestellt haben, dass sie über eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Struktur verfügen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten und zu fördern. Im Rahmen eines Audits wurde M&M im Vorfeld in den Handlungsfeldern Führungskompetenz und Personalentwicklung, Arbeitsort, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation, Kommunikation, geldwerte Leistungen, Service für Familien, Gesundheit sowie bürgerschaftliches Engagement bewertet.